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Formalitäten

Häufig trifft uns der Tod eines Angehörigen oder Freundes unvorbereitet. Plötzlich kommen zahlreiche Formalitäten und Aufgaben auf einen zu, mit denen man sich überhaupt nicht auskennt, da man sich zuvor noch nie mit ihnen befasst hat. Wie geht man also mit dem Tod um und was ist nun alles zu tun?

Wir geben Ihnen in Trauerfällen eine Orientierungshilfe für den Ablauf und übernehmen für Sie auf Wunsch alle anstehenden Formalitäten und die Abwicklung mit allen öffentlichen Stellen:

Gerne nehmen wir Ihnen all diese Dinge ab und stehen Ihnen unterstützend zur Seite, damit Sie Zeit haben in Ruhe zu trauern und Abschied zu nehmen.
In einem persönlichen Gespräch – gerne auch bei Ihnen zu Hause – klären wir im Einzelnen, welche Aufgaben wir für Sie übernehmen dürfen und um welche Sie sich selbst kümmern möchten.

Ablauf & Aufgaben bei einem Todesfall

1. Aufgaben direkt nach Eintreten des Todesfalles
  • Verständigen Sie einen Arzt, damit dieser den Tod offiziell feststellt und einen Totenschein ausstellen kann.

  • Benachrichtigen Sie die engsten Angehörigen, um die weiteren Schritte zu besprechen.

  • Suchen Sie die wichtigen Unterlagen heraus: Personalausweis, Geburtsurkunde, Heiratsurkunde, usw.

  • Suchen Sie Verträge und Verfügungen des/der Verstorbenen, damit Sie entsprechend handeln können, zum Beispiel Testament, Vorsorgevertrag mit Bestattungsinstitut, Organspende, Willenserklärung zur Feuerbestattung, usw.

2. Aufgaben innerhalb der ersten 36 Stunden nach dem Todesfall
  • Kontaktieren Sie uns als Bestattungsinstitut.

  • Klären Sie mit uns, welche Aufgaben wir Ihnen als Bestatter abnehmen dürfen und welche Aufgaben Sie selbst übernehmen.

  • Wählen Sie einen Sarg, eine Urne, die Totenbekleidung, den Umfang der Trauerfeier, die Abholung des/der Verstorbenen und die Überführung des Leichnams in die Leichenhalle.

  • Melden Sie den Sterbefall beim Standesamt und lassen Sie sich eine Sterbeurkunde ausstellen.

  • Geben Sie ein evtl. vorhandenes Testament beim Nachlassgericht ab.

  • Versorgen Sie die Wohnung: Haustiere und Pflanzen versorgen, ggf. Strom, Gas, Wasser abstellen.

  • Nehmen Sie weitere Benachrichtigungen bei folgenden Stellen vor:

    -Krankenkasse

    Lebens– und Unfallversicherung

    -Pfarramt (sofern ein kirchlicher Beistand erwünscht ist)

    -Arbeitgeber des/der Verstorbenen

    -Bekannte und Verwandte

3. Aufgaben bis zur Trauerfeier und Beerdigung / Bestattung
  • Bestimmen Sie eine Bestattungsform / Bestattungsart.

  • Wählen Sie einen Friedhof und ein Grab aus.

  • Erwerben Sie Grabnutzungsrechte oder verlängern Sie diese gegebenenfalls.

  • Legen Sie einen Termin für die Bestattung mit dem Friedhofsträger / der Grabstätten-Verwaltung fest.

  • Holen Sie sich bei einer Feuerbestattung eine Genehmigung des Krematoriums ein.

  • Vereinbaren Sie einen Termin für das Trauergespräch mit dem Pfarrer oder dem Trauerredner.

  • Setzen Sie eine Todesanzeige auf und versenden Sie Trauerkarten.

  • Bestellen Sie Grabschmuck für die Trauerhalle und das Grab bei einer Gärtnerei, wie zum Beispiel Blumen, Kränze oder Trauerschleifen.

  • Reservieren Sie eine Gaststätte / ein Cafe für das Totenmahl oder einen Beerdigungskaffee.

4. Aufgaben nach der Trauerfeier / Beisetzung
  • Verschicken Sie Danksagungskarten und / oder geben Sie eine Danksagungsanzeige in einer Zeitung auf.

  • Brechen Sie laufende Zahlungen & Verträge ab und kündigen Sie Mitgliedschaften, Mieten, Abos, den Strom und das Telefon.

  • Melden Sie den/die Verstorbene/n bei Versicherungen, der Rentenkasse, der Krankenkasse, der Firma, Behörden und Ämtern ab.

  • Legen Sie eine Akte mit wichtigen Dokumenten wie zum Beispiel der Sterbeurkunde, Grabnutzung und Grabpflege sowie Abrechnungen an.

  • Räumen Sie die Wohnung der/des Verstorbenen aus.

  • Beantragen Sie nach der Testamentseröffnung einen Erbschein beim Nachlassgericht.

  • Räumen Sie nach etwa sechs Wochen das Grab auf und organisieren Sie eine Grabpflege.

  • Beauftragen Sie nach einigen Wochen einen Steinmetz für die Grabeinfassung und den Grabstein.

Dokumente für Amtsangelegenheiten

Auf Wunsch erledigen wir gerne sämtliche anfallenden Amtsangelegenheiten bei öffentlichen Stellen für Sie.
Dafür benötigen wir folgende wichtige Dokumente
 

  • Personalausweis des/der Verstorbenen
  • Standesamtliche Geburtsurkunde (bei Minderjährigen oder Ledigen)
  • Heiratsurkunde oder Auszug aus dem Familienbuch (bei Verheirateten)
  • Heiratsurkunde mit Scheidungsvermerk, rechtskräftiges Scheidungsurteil oder Auszug aus dem Familienbuch (bei Geschiedenen)
  • Heiratsurkunde und Sterbeurkunde des Ehepartners oder Auszug aus dem Familienbuch mit Sterbeeintrag des Ehepartners (bei Verwitweten)
  • Versichertenkarte von der entsprechenden Krankenkasse
  • Rentenbescheid / Versicherungsnummer) (falls der/die Verstorbene bereits im Ruhestand war)
  • Weitere Versicherungspolicen, wie zum Beispiel eine Lebensversicherung
  • Beitrags- oder Mitgliedsbücher von Vereinen, Verbänden oder Organisationen, die Beihilfen oder Sterbegelder zahlen
  • Bestattungsvorsorgevertrag (falls ein solcher vorhanden ist)
  • Hinterlegungsschein oder Testament für den Notar / das Amtsgericht
  • Grabstellennachweis (sofern ein solcher vorhanden ist)
  • Vertrag über eine Grabpflege (sofern ein solcher vorhanden ist)
  • Sämtliche vom Arzt ausgestellten Dokumente inkl. Totenschein
Sollten Sie einige der Urkunden nicht mehr ausfindig machen können, kümmern wir uns auch gerne für Sie um deren Neubeschaffung.

Unterlagen für Anträge

Nach einem Todesfall gibt es auch einige Anträge, die Sie als Hinterbliebene/r stellen müssen. Um Ihnen eine Hilfestellung dafür zu geben, nennen wir Ihnen alle notwendigen Unterlagen, die Sie für folgende Anträge benötigen und bei öffentlichen Stellen vorweisen müssen:
Unterlagen für einen Antrag auf Witwenrente / Witwerrente
  • Ihr Personalausweis / Reisepass
  • Heiratsurkunde
  • Original-Sterbeurkunde mit dem Hinweis „Nur für Rentenzwecke geeignet“
  • Rentenanpassungsmitteilungen
  • sämtliche Rentenversicherungsunterlagen
  • Unterlagen über Berufsausbildung der/des Verstorbenen, wie zum Beispiel Lehrstellenvertrag, Ausbildungszeugnis, Gesellenprüfungszeugnis
  • Festsetzungsblatt über die ruhegehaltfähigen Dienstzeiten (bei Beamten)
  • Ihre Bankverbindung, Bankkarte und Kontoauszug mit Geldinstitut, BLZ, Kontonummer, IBAN und BIC
  • Geburtsnachweis aus dem Familienstammbuch (sofern es ein Kind gibt)
  • Ihre Krankenversicherungskarte
  • Angaben über Ihre eigenen Einkünfte, wie zum Beispiel Renten jeglicher Art, Arbeitsverdienst und Versorgungsbezüge

 

Unterlagen für einen Antrag auf Waisenrente / Halbwaisenrente
  • Ihr Personalausweis / Reisepass
  • Ihre Geburtsurkunde
  • Ihre Versicherungsnummer (falls vorhanden)
  • Anschriften Ihrer Krankenkasse und der der/des Verstorbenen
  • Vollmacht von volljährigen Waisen, wenn Sie nicht selbst den Antrag stellen
  • Bescheinigung über Beginn und voraussichtliches Ende einer Schulausbildung / eines Studiums
  • Ausbildungsvertrag (bei einer Berufsausbildung)
  • Dienstbescheinigung über Zivil- oder Wehrdienst
  • Original Sterbeurkunde und Rentenanpassungsmitteilungen der/des Verstorbenen
  • Alle Rentenversicherungsunterlagen der/des Verstorbenen (wenn noch keine Rente bezogen wurde)
  • Unterlagen über Berufsausbildung der/des Verstorbenen (falls noch vorhanden)
  • Ihre Bankverbindung
  • Angaben über Ihre eigenen Einkünfte wie zum Beispiel Kindergeld und Leistungen vom Jugendamt
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